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40 Jahre Deutscher Fussball "made in Indonesia"

Das Magazin

Von GFCD Concordia 1964 bis German Plus 2004

     

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Editorial

… am Samstag ist die Bierkiste wieder voll.
 

Einen Mittwochabend im Jahr 2000, kurz vor Mitternacht. Ich sitze mit Dieter bei einem letzten Bier an unserem Platz in Ciputat. Er liegt auf dem Gelände einer Polizeischule im Süden Jakartas. Die anderen sind längst nach Hause gegangen. Vor Stunden schon, wie es scheint. Hinter uns liegt ein Spiel gegen ein indonesisches Team und ein langes Gespräch über Land und Leute. Vor uns liegt der vertraute Platz.  Er wird gelegentlich auch als Exerziergrund genutzt und besitzt deshalb einen Flaggenmast. Es gab immer mal Ideen und Pläne, wie man ihn für die Dauer der Spiele herausnehmen und an die Seite legen könnte. Geblieben sind aber stets nur die ehrenwerten Absichten. Doch eigentlich stört er niemanden mehr. Er steht schon so lange dort, das längst kaum noch jemand dagegen rennt. mehr ...

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Grußwort

Dr. Gerhard Fulda, Deutscher Botschafter in Indonesien

Bei uns in der Botschaft gucken alle Herrn Stedtfeld an, wenn in irgendeinem Zusammenhang das Wort Fußball fällt. Und denken Sie nicht, wir redeten nur in der Freizeit davon.

Einmal habe ich Minister Gumelar aufgesucht und ihm angeboten, einen jüngeren indonesischen Fußballtrainer zu einem DFB Trainingscamp nach Deutschland zu schicken. Die Kosten übernahm der DFB. Unsere Versuche, eine prominente deutsche Mannschaft zu einem Spiel nach Indonesien zu bringen, waren zwar bisher noch nicht erfolgreich, wir bleiben aber dran. mehr ....

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Die 60er Jahre

Ein Markenzeichen wird geboren

Als Holland die Beschlüsse der internationalen Staatengemein-schaft, nach denen Neu-Guinea per 1. Januar 1958 indonesisch werden sollte, nicht einhielt, brach Sukarno alle Beziehungen zu Holland ab und „warf diese aus dem Land".

Genau zu diesem Zeitpunkt reiste ich in Jakarta ein. mehr ....

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Jakarta is Black

Party, Party und nochmals Party

Interview mit Dr. Bleckie, Fußballfan, Sponsor und Indonesien-Junkie
German Plus: Was hat Dich nach Indonesien verschlagen?
Bleckie: Ich hatte Ende 1993 ein Angebot, für zwei Jahre nach Indonesien zu kommen, um hier für eine indonesische Firma tätig zu werden.
German Plus: Wusstest Du damals, worauf Du Dich einlässt?
Bleckie: Wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich gar nichts von diesem Land gewusst, außer dass es eine Stadt Jakarta gibt und eine göttliche Insel, die heißt Bali. mehr ....

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Die 70er Jahre

"Junge geh’ raus in die Welt."

Ein Gespräch mit Heinz Adria

German Plus: Du feierst in diesem Jahr auch ein Jubiläum?
Heinz:
Das stimmt. 30 Jahre in Indonesien. Ich bin am 1. August 1974 nach Jakarta angekommen.
German Plus
: … und bist bis heute geblieben!
Heinz
: Dass es so kommen würde, wusste ich damals noch nicht. Angekommen bin ich mit einem 3-Jahresvertrag im Gepäck. Meinen ersten Urlaub habe ich nach genau diesen 3 Jahren gemacht. Nach 6 Jahren Indonesien habe ich Sheila geheiratet. Einmal, während einer geschäftlichen Krise in den Jahren 1984/85, sah es so aus, als müsste ich Indonesien verlassen. Doch die Krise wurde überwunden und es hat sich danach ein Wechsel nicht ergeben. mehr ....

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Krawatte ab und rein in den Schlamm

Über Fußball und Stammkneipen

November 1996. Gerade einen Monat war ich nun in Jakarta. Was treibt ein Newcomer in der Freizeit? Er nimmt sich vor, die Stadt und das Land kennen zu lernen, und dabei landet er dann in der „Tavern" (Anm. der Redaktion: Beliebte Kellerkneipe im rustikalen Stil im Aryaduta-Hotel). So stand ich also da und erfreute mich an Bier, Musik und andere Genüssen. Irgendwie kam mir eine Zeitschrift in die Hand. Erst dachte ich, da haben sich ein paar Typen als Fußballnationalspieler ver-kleidet. Langsam begriff ich aber, dass hier in Jakarta ein paar Landsleute meinem Lieblingshobby nachgingen. Und - welch ein Glück - da war sogar eine Kontaktperson angegeben. Ich suchte einen Schmierzettel und notierte den Namen „Dieter Cremer" und eine Telefonnummer. mehr ....

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Die 80er Jahre

Ein Einsehen mit dem deutschen WM-Team

Die Höhepunkte waren die Kampungspiele, es gab noch keine Liga, und unsere jährlichen Reisen. Nach Bali, Sumatra, Flores oder auf Java. Wir empfanden es auch als unsere Aufgabe, soziale Verbindungen zwischen Deutschland und Asien herzustellen.

In der Nähe von Semarang spielten wir gegen Djarum Kudus, das Team eines der größten Zigarettenhersteller Indonesiens. Man hatte als Rahmenprogramm einen Fabrikbesuch organisiert. Zehntausende Mädchen drehten die Zigaretten mit der Hand.

Auf Sumatra besuchten wir ein Sozialprojekt bei Padang und spielten anschließend in Bukit Tinggi, in den Bergen oberhalb Padangs, gegen eine lokale Mannschaft. Die abendliche Suche nach einem Lokal endete damit, dass ein Auto gefüllt mit nicht mehr ganz nüchternen Fußballern eine kleine Böschung herunter in eine Scheune stürzte.

Verletzt wurde zum Glück niemand, doch die Schäden mussten mit etlichen Millionen ersetzt werden. mehr ....

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Interview mit den indonesischen Spielern

Hohe Disziplin

Herman Saut, 39 Jahre stammt aus Medan und ist 1984 nach Jakarta gekommen. Er wohnt in Lebak Bulus, Südjakarta, arbeitet als Trainer an einer Universitaet und einer Mittelschule und spielt seit 1997 bei German Plus. Dudung, Postbeamter, 46 Jahre alt, stammt aus Jakarta und ist in Pasar Jumat, Süd-Jakarta wohnhaft. Er spielt seit 1984 bei German Plus. "Tongki" (Madham), 45 Jahre alt, stammt aus Jakarta, ist in Pondok Pinang zu Hause und schloss sich dem Verein 1982 an. Er betreibt eine Reparaturwerkstatt fuer Fahrraeder. "Doni" (Syahid Ramadhan) ist 24 Jahre alt und wohnt in Ciputat, Süd-Jakarta. Nach Abschluss eines Informatikstudiums in 2003 ist er auf Arbeitssuche. Er tritt seit 1999 bei German Plus an. Fadli Abdur, 27 Jahre alt, stammt aus Westsumarta und ist Medan aufgewachsen. Er ist seit Juli 2002 in Jakarta und spielt seit Mitte 2003 bei German Plus. Er ist bei einer Arbeitsvermittlung fuer indonesische Arbeitskraefte im Ausland beschaeftigt. Naeheres zu Bapak Agus erfaehrt man in einem eigenen Artikel. mehr ....

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Deutsch-Indonesier

Ein Brief von Jens, Mathias und Oliver

jens, mathias und oliver verkörpern den heutigen namen und die seele des deutschen fussballvereins in jakarta. mit deutschen vätern und indonesischen müttern, fliessend in beiden sprachen, bewegen sie sich zwanglos und natürlich zwischen und in den beiden welten. dass sie ihren brief in englischer sprache geschrieben haben, fasst die redaktion als lobenswerte sensibilität gegenüber ihren eltern und nicht als zeichen mangelhafter deutschkenntnisse auf. wir alle sind sehr gespannt, wo sie einmal ihren platz in dieser welt finden werden und wünschen viel erfolg und spass bei der suche. mehr ....

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Die 90er Jahre

Von Meisterschaften und Mannschaftstouren

Damals entstand der noch heute gültige Vereinsname "German Plus", das "Plus" steht dabei für die Spieler aus anderen Nationen, die für unser Team spielten bzw. heute noch spielen. Wir sind bis heute richtig international, neben unseren indonesischen Mitspielern, spielten bis heute Fussballfreunde aus Brasilien, Kolumbien, Costa Rica, Guatemala, Amerika, Österreich, Schweiz, Holland, Jugoslawien, Spanien und Russland in unserer Mannschaft. mehr ....

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Zur Person

Ein Ossi, Gummibärchen und Trikots

Peter Bußlauer kam 1996 zum ersten Mal nach Indonesien. Er ist zwar nicht geblieben, kommt aber immer wieder. An German Plus ist er nicht vorbeigekommen.

Was auch schwierig ist, wenn man gesellig ist, gerne ein Bier trinkt und irgendwann einmal die Bekanntschaft von Howie gemacht hat. mehr ....

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Vom Bier und seinen Behältnissen

Ein Gespräch mit Peter „Howie" Hinsch

German Plus: Welche Rolle spielt German Plus in Deinem Leben?

Howie: In der letzten Zeit eine geringere als in den 15 Jahren, in denen ich für German Plus praktisch Vater und Mutter in Personalunion war.

Trotzdem liegt mir der Club nach wie vor am Herzen und ich wende immer noch viel Zeit für German Plus auf. mehr ....

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Kontiunität durch Wandel!

German Plus im 21. Jahrhundert

Kontinuität durch Wandel – Ein Widerspruch? Auf den ersten Blick scheint es so. Doch es ist das, was den deutschen Fußballclubs Jakartas seit vier Jahrzehnten zusammenhält, was ihn jung hält und ihm eine rosige Zukunft in Aussicht stellt. Wenn man Indonesien kennt, sind Widersprüche eh nicht der Rede Wert. Die Leute kommen mit ihnen gut zurecht – wenn sie sie überhaupt als solche empfinden. Einen dieser Widersprüche haben die Landesväter sogar in ihre Verfassung geschrieben: Bhinneka tunggal ika (Einheit in Vielfalt) - eine der fünf Säulen (Panchasila) des indonesischen Gemeinwesens.

Doch zurück zum Fußball. mehr ....

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 Das Multikulti-Team German Plus

The East test the West

In der Fußballwelt bin ich ein Laie. Ich kenne nicht viele weltbekannte Spieler, über die fanatische Fußballfans auf der ganzen Welt reden. Ich kenne nicht einmal die Namen der Fußballspieler aus meinem eigenen Land, sowohl die alten wie auch die aufgestiegenen Spieler. Ich versuche, aus dem psychologischen Aspekt und meiner Haltung zu schreiben und mich auf die Spieler der Mannschaft Jerman Plus zu konzentrieren. mehr ...

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Nur der Schiedsrichter weiß das!

Bapak Agus – Schiedsrichter aus Leidenschaft

Agus Salim Sutuhardjo, 66 Jahre alt, stammt aus Surabaya und ist 1960 nach Jakarta gekommen. Nach langen Jahren in der Standortverwaltung des Hauptquartiers von ABRI (das indonesische Heer), führt er heute ein meist ruhiges Pensionärsdasein.Pak Agus ist der Einzige, der in dem deutschen Fußballverein Jakartas seit dessen Gründung im Jahr 1964 aktiv ist. Als junger Mann hat er noch selbst gegen den Ball getreten, den Dress des Spielers aber schon vor vielen, vielen Jahren gegen den des „Schwarzen Mannes" getauscht. mehr ...

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Eine statistische Betrachtung des deutschen Fußballs in Indonesien

Zahlenspiele

Was wäre ein Fußball-Magazin ohne Statistik? Genau! Unvollständig. Und diesen Vorwurf soll niemand erheben können. Jedenfalls nicht so allgemein. Ein paar Jahre fehlen allerdings. Statistisch begann die Zeitrechnung am 17.4.1973: An diesem Tag, einem Dienstag, gewann man gegen Hapag mit 7:0. Wer die Tore geschossen hat, ist nicht vermerkt. Doch die Namen der Spieler: Humm, Schulz, Meier, Seegas, Austermann, Stefan, Lillick, Birn, Kieling, Freddy und Terode. mehr ...

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